Asphalt Landwirtschaft Heitkamp & Hülscher

Asphalt für die Landwirtschaft

Neue Herausforderungen an landwirtschaftlich genutzte Flächen

Um auf dem Markt mithalten zu können, sind Landwirtschaftsbetriebe heute gezwungen, mit weniger materiellen und personellen Einsatz, größere Mengen zu produzieren. Dieser Effizienz- und Kostendruck hat zur Folge, dass immer größere und leistungsfähigere Maschinen verwendet werden. Die in der Vergangenheit gebauten Betondecken, Asphaltdeckschichten und Pflasterdecken sind in die Jahre gekommen und halten diesen und zukünftigen Beanspruchungen kaum noch stand. Eine Sonderstellung bei der Instandhaltung der genutzten Flächen nehmen Fahrsiloanlagen ein.

 

Bekannt ist, dass Fahrsiloanlagen

  • dicht und standsicher sein müssen,
  • eine Beständigkeit gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen vorweisen müssen,
  • für auftretende statische, dynamische und thermische Belastungen bemessen sein müssen,
  • bei Flächen und Fugen dem Angriff organischer Säuren standhalten müssen.

 

Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (neue AwSV) bringt jedoch einige Änderungen für Fahrsiloanlagen mit sich.

 

Neu ist, dass

  • Betreiber mit dem Errichten und Instandsetzen einer JGS (Jauche, Gülle, Silagewickelsaft)-Anlage einen Fachbetrieb nach §62 WHG beauftragen müssen und 
  • es keinen Bestandschutz für bestehende Anlagen mehr gibt.

Die Befestigung der Bodenflächen dieser Fahrsiloanlagen kann unter anderem in Asphaltbauweise erfolgen. Gemäß der Fachzeitschrift „asphalt“ (Ausgabe 3/2008) des Deutschen Asphaltverbandes e.V. ist Asphalt aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften ideal für diesen Einsatzbereich geeignet. Durch die elastoviskosen bzw. thermoviskosen Eigenschaften des Bindemittels Bitumen und dem resultierenden Relaxationsvermögen können auch größere Flächen mit vergleichswiese wenig Nähten bzw. Fugen hergestellt werden. Das praktisch chemisch inerte Bitumen sowie säureresistente Füller und Gesteinskörnungen halten überdies dem Angriff von Sickersäften zuverlässig stand.

Für die Bemessung der Gesamtkonstruktion und zur Ermittlung der Dicke des frostsichereren Oberbaus ist die RStO heranzuziehen. Folgender Aufbau ist sinnvoll:

Die richtige Ausführung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen für landwirtschaftliche Verkehrsflächen und Fahrsiloanlagen muss an die wachsenden Anforderungen angepasst werden und nach den aktuellen technischen Regelwerken für den Straßenbau erfolgen. Wer wäre da ein besserer Partner für Sie als DAS H-TEAM? Denn wir lieben es, wenn Ihr Plan funktioniert.

 

Also, was möchten Sie als nächstes tun?